Mit 2 Teams beteiligte sich
die Abteilung Leichtathletik an der diesjährigen Sportwoche
des TSV: Am Neunmeterturnier sowie
beim Vereinsvolleyballturnier.
Nachdem sich erst kurz vor Beginn des Neunmeterturniers nach mehreren
Absagen die endgültige Aufstellung ergeben hatte (manche
erfuhren erst 45
Minuten vorher von ihrem Einsatz) war man etwas skeptisch in das
Turnier gegangen. Doch die Mannschaft um Katze Dave zeigte echte
Siegerqualitäten. Mit Carmen und Sandra hatte man 2 Frauen im
Team die wussten wenn es auf sie ankam. Zeigten
die männlichen Neunmeterschützen Gunne, Jogi und
Peter Nerven, so sprangen sie in die Bresche und verwandelten eiskalt.
Wenn das
auch nicht mehr half musste halt Torhüter Dave auf Kosten von
ein paar blauen Flecken die Kohlen aus dem Feuer holen. Nach
überlegenem Sieg in der Fünfergruppe konnte man sich
bis ins Halbfinale durchkämpfen und belegte am Ende unter 18
Mannschaften
einen hervorragenden dritten Platz.
Nicht
ganz so erfolgreich schlug sich das Volleyballteam mit Yvonne, Dave,
Bobby, Jackson, Börni, Ebi, Gunne und Jogi. Nach dem sicheren
Gruppensieg in der Vorrunde scheiterte man im Achtelfinale an einem
eigentlich schlagbaren
Gegner. Somit blieb nichts anderes übrig als sich für
das Turnier im nächsten Jahr etwas mehr vorzunehmen.
Bei den Vereinsmeisterschaften 2005 gab es folgende Sieger:
Fünfkampf: Dominic Heilig (2.658 Punkte)
Hochsprung: Daniel Werner (1,65 m)
Kugelstoßen: Jörg Sigmund (11,75 m)
Schleuderball: Jörg Sigmund (49,75 m)
Weitsprung: Dominic Heilig (5,20 m)
100m-Lauf: Dominic Heilig (12,1 s)
Gemeinsam mit den
Nachbarvereinen TSV Riederich und TV Neuhausen fuhren die
Leichtathleten sowie die weiblichen Turnfestteilnehmerinnen der
Abteilungen Turnen und Jedermann des TSV Grafenberg am frühen
Samtag morgen um 5 Uhr mit dem Bus in Richtung Berlin. Nach einer
kurzweiligen elfstündigen Fahrt erreichte wir den im Ostteil
der Bundeshauptstadt gelegenen Ortsteil Karlshorst, ein idyllisches
Wohnviertel mit zahlreichen Alleen. Dort waren wir gemeinsam mit 7
anderen Vereinen aus dem Turngau Achalm in der gut ausgestatteten
Karlshorster Grundschule, wo wir in ruhiger Umgebung die ganze Woche
bestens versorgt worden sind, untergebracht.
Der am Abend stattfindende Festumzug, mit 200 m Laufstrecke der
kürzeste seit Turnfestgedenken, und die
Eröffnungsfeier mit dem Bundespräsidenten fielen
ziemlich ins Wasser, so dass die Vereinsfahne den Rest der Woche im
Klassenzimmer zum Trocknen aufgehängt werden musste. Da die
Wettkämpfe für alle erst Mitte der Woche begannen,
hatten wir genügend Zeit, die sich immer noch im Umbruch
befindliche Hauptstadt zu erkunden. Neben dem fertiggestellten
Regierungsviertel am Spreebogen mit Kanzleramt, Reichstag und
Brandenburger Tor, wurde das erst vor wenigen Tagen eröffnete
Holocaust-Mahnmal und die Neubauten am Potsdamer Platz besichtigt. Im
Kultviertel Kreuzberg war natürlich ein Imbiss am
Döner-Stand sowie der Besuch einer Szenenkneipe Pflicht. Manch
eine(r) wähnte sich gar am "Tor zur Hölle".
Beim Tagesausflug mit der S-Bahn in die brandenburgische Hauptstadt
Potsdam erwanderten wir die herrlichen Parkanlagen rund um Schloss
Sanssoucci. Für die Rückfahrt sind wir auf das Schiff
umgestiegen. In einer einstündigen Fahrt ging es über
den Wannsee und die Havel zurück bis nach Berlin-Spandau.
In den weitläufigen Messehallen konnten wir uns an den
Infoständen der Landes- und Fachverbände sowie
diverser Sportartikelhersteller über alles Neue informieren
sowie bei den ebenfalls dort stattfindenden Wettkämpfen
zusehen. Auf den Schaubühnen vor dem Roten Rathaus, am
Potsdamer Platz und vor dem langsam zerfallenden "Palast der Republik"
auf dem Schloßplatz gab es die die verschiedensten
Vorführungen der teilnehmenden Vereine. Abends war dann
Partystimmung auf dem Schloßplatz mit dem herrlich
beleuchtenden Berliner Dom und dem Fernsehturm am Alexanderplatz im
Hintergrund angesagt.
Am Donnerstag und Freitag fanden bei hervorragenden
äußeren Bedingungen die Wahlwettkämpfe
für die Ü40- bzw. U40-Wettkämpfer auf den
Sportanlagen rund um das Mommsenstadion statt. Trotz des Schlafdefizits
wurden ordentliche Leistungen erzielt.
Wettkampfergebnisse
Nach dem Wecken mit Sirenalarm durch den Hausmeister Hans-Martin
machten wir uns am Samstag morgen wieder auf den Heimweg. Die
10-stündige ruhige Busfahrt bei Binokel und deutschem Schlager
wurde nur hin und wieder durch die Siegesschreie einer
meisterschaftstrunkenen FCB-Anhängerin jäh
unterbrochen.
Die Karlshorster Gastronomiebetriebe, besonders Helga vom "Village"
sowie das "Steakhouse" und die "Havanna-Bar" konnten jetzt wieder
aufatmen, nachdem sie die ganze Woche über die 24 Vereine des
Turngaus Achalm, die an 4 verschiedenen Schulen in Karlshorst
untergebracht waren, mit Speis und Trank versorgt hatten.
Bilder aus Berlin
Die Teilnahme bei den gauoffenen Wettkampftagen des Turngaus Achalm
in Bodelshausen steht mittlerweile bei den Leichtathleten
fest im Terminkalender. Wegen des Deutschen Turnfestes in der
Pfingstwoche in Berlin war der Termin dieses Jahr ziemlich früh.
So fuhr man mit etwas wenig Vorbereitung am Samstag Morgen nach
Bodelshausen.
Unter
den Augen der beiden aktiven Kampfrichter Dieter und Dominic Heilig
zeigten die 5 Wettkämpfer Uwe Pernesch, Dieter Maisch, Peter
Fick, Jochen "Ebi" Maisch und Carsten Maisch beim Vierkampf (100m-Lauf,
Weitsprung, Kugelstoß und Schleuderball) eine ansprechende
Frühform, so dass man von einem gelungenen und vor allem
verletzungsfreien Wettkampfauftakt sprechen konnte. Besonders der
älteste Teilnehmer, der 75jährige Hans
Kühner vom TSV Eningen (des isch der rechts auf am Bild mit am
Bierglas vor am Gsicht!), freute sich über das Wiedersehen mit
den Grafenbergern.
Beim abendlichen Volleyballturnier konnte man nach 2 Gruppensiegen
gegen Eningen und Lustenau das Finale erreichen. Dort unterlag
man dem noch jungen aber spielerisch starken Team aus
Kirchentellinsfurt/Kusterdingen, was aber die Stimmung beim
anschließenden gemütlichen Beisammensein im
Sportheim der TSG Bodelshausen keineswegs
beeinträchtigte. Nach einer kurzen Nacht auf der Luftmatratze
in der gut gefüllten Turnhalle gab es noch ein gemeinsames
Frühstück vor der Abreise am Sonntag Morgen.
Mit dem nunmehr dritten Erfolg in Serie startete das Team Leichtathletik erfolgreich in das
Jahr 2005. Vier Spiele, 4 Siege und 12:0 Punkte, so lautete die beeindruckende Turnierbilanz von
Eberhard "Konditionswunder" Allgaier, Dieter "Old Stupfer" Maisch und
Gunther "Schmetterhand" Knöll.
Die
Titelverteidigung wurde von den Leichtathleten zwar als klares Ziel
ausgegeben, doch in einem starkbesetzten Teilnehmerfeld mit 12
Mannschaften hätten wohl nur die kühnsten Optimisten
mit einem derartigen Durchmarsch gerechnet.
In einer Dreiergruppe mit AH 7 und Schach 2 hatten die "Glorreichen
Drei"
durch den kurzfristigen Rückzug des Teams AH 7 mit erschwerten
Bedingungen zu kämpfen, während sich die
anderen Favoriten in der Gruppenphase einspielen konnten, standen die
Leichtathleten nach einem
glatten 3:0 Erfolg über Schach 2 bereits im Viertelfinale.
Das erste Spiel der KO-Runde gegen die AH 3 sollte seinen Reiz insbesondere
aus dem Derby Michael Wendelstein gegen die Schmetterhand ziehen, allerdings ließ Gunther Knöll
mit einem glatten drei Satz Erfolg keinen Zweifel an seiner Vormachtstellung aufkommen, bereits nach dem
Doppel war auch diese Partie mit 3:0 entschieden.
Im Halbfinale kam es dann zur Neuauflage des letztjährigen Finalspiels
gegen die AH 2 mit Frank Sulz und Robert "James" Welker. In der anderen Hälfte des Setztableaus spielten sich
die Mannschaften HOG 1 und AH 1 ins Halbfinale, somit waren die dominierenden Teams der letzten Jahre
unter sich. Die Ansetzungen versprachen Tischtennis der Spitzenklasse!
Während sich HOG1 auch erst nach hartem Kampf mit 3:1 gegen das Brüderpaar
Weber durchsetzte, stürmten die Leichtathleten mit Ihrem 3:0 Standardergebnis ins Finale. In diesem
bastelte Gunther Knöll weiter am Mythos des Unbesiegbaren, mit dem Sieg im Auftakteinzel gegen Achim Bader
blieb er im dritten Jahr ungeschlagen. Durch einen Fünf-Satz-Krimi im zweiten Spiel zwischen
Eberhard Allgaier und Rudi Bauer sollte wenigstens nochmals kurz ein Hauch von Spannung
aufkommen, am Ende jedoch stand das vorentscheidende 2:0. Mit dem abschließenden Sieg im Doppel setzte das
Weltklasseduo Dieter Maisch/Eberhard Allgaier das i-Tüpfelchen auf eine grandiose Teamleistung, gerade
einmal 6 Sätze wurden auf dem Weg zum Titel abgegeben.
Der Wanderpokal, den die Mannschaft bei der anschließenden Siegerehrung in
Empfang nehmen durfte, ging durch den dritten Sieg in Serie endgültig in den Besitz der Leichtathleten
über. Gemeinsam mit den andern Teilnehmern ließ man das Turnier, wie immer perfekt organisiert von der
Abteilung Tischtennis, in gemütlicher Atmosphäre ausklingen.(gk)