Nach einem heftigen
Regenschauer am frühen Morgen konnten die Wettkämpfe
nach dem Gottesdienst mit etwas Verzögerung gestartet werden.
Bei den Kleinsten, den Schülern und Schülerinnen D
(Jahrgang 95 und jünger), waren die Teilnehmerfelder wieder
einmal am Größten: 17 männliche und 18
weibliche Nachwuchswettkämpfer gaben beim Weitsprung, beim
Ballweitwurf und beim 50m-Lauf ihr Bestes.
Schnellster
Läufer war Marc Euchner mit 8,75s, bester Werfer Oliver Leuze
mit 33,00m. Im Weitsprung sprangen beide 3,10m. Bei den
Mädchen war Katharina Maisch, obwohl 2 Jahre jünger
als die nach ihr Platzierten, dank ihrer überragenden
Wurfleistung von 20,50m nicht zu schlagen.
Bei den Männern
konnte Jörg Sigmund nach der letztjährigen
Verletzungspause in diesem Jahr seiner Favoritenstellung gerecht werden
und insgesamt 3 Vereinsmeistertitel mit nach Hause nehmen. Die beiden
Werner-Brüder Daniel
und Fabian machten ihm aber das Leben in einigen Disziplinen recht
schwer und konnten ebenfalls 3 Titel gewinnen.
Bei strahlendem Sonnenschein am Nachmittag konnte Abteilungsleiter Dieter Maisch bei der abschließenden
Siegerehrung für alle Urkunden sowie insgesamt 18 goldene, 32 silberne und 17 bronzene Mehrkampfnadeln
des württembergischen Leichtathletikverbandes an die erfolgreichen Wettkämpfer
verleihen.
Ergebnisliste mit Einzelleistungen
Vereinsmeister Leichtathletik 2004
Fünfkampf: Jörg Sigmund (2.433 Punkte)
Hochsprung: Daniel Werner (1,65 m)
Kugelstoßen: Jörg Sigmund (11,33 m)
Schleuderball: Jörg Sigmund (49,58 m)
Weitsprung: Fabian Werner (5,35 m)
100m-Lauf: Fabian Werner (11,59 s)
Grafenberg - Mit großen Erwartungen startete die Abteilung Leichtathletik
(LA) in das diesjährige Volleyballturnier des TSV-Grafenberg, umso
überraschender kam das Aus im Halbfinale, man scheiterte am späteren
Turniersieger Fußball I.
Dreizehn Mannschaften stellten am Samstag den 26. Juni 2004 bei strahlendem
Sonnenschein auf dem Sportgelände "Buckenwiesen" in Grafenberg Ihre
Volleyballfähigkeiten unter Beweis. Mit am Start natürlich auch wieder die
Goldjungs der Abteilung LA in wechselnder Besetzung, mit den Spielern
Fabian, Dominic, Börnie, Sandra, Jogi, Helmut, Jackson, Jochen und Air
Gunne. Nachdem die Gruppenphase souverän nach 2 Siegen über die Feuerwehr
und Dart mit Platz eins abgeschlossen wurde, wartete im Viertelfinale der
zweitplatzierte der sogenannten Todesgruppe um die Mannschaften Tennis,
Tischtennis, Bauwagen - unter dem Pseudonym Inge angetreten - und
Klaksarsch. Wie es der Zufall wollte kam es zum Duell mit den alten
Bekannten der Abteilung Tischtennis um den Leihspieler Carsten "Dave"
Maisch sowie den Marathonmann Steffen "Rudi" Fischer . Allerdings hatten
sie in diesem KO-Spiel nicht den Hauch einer Chance, im Vergleich zu den
Volleyballkünstlern der Leichtathleten erweckten sie den Eindruck biederer
Volleyballarbeiter.
Bei den folgenden zwei Halbfinalspiele "LA gegen Fußball I und Musikverein
gegen Bauwagen" kamen dann vor allem die Zuschauer voll auf Ihre Kosten,
Volleyball auf derart hohem Niveau gab es wohl noch selten in Grafenberg zu
bestaunen. Leider mussten sich die erfolgsverwöhnten Helden der Abteilung
Leichtathletik in einem packenden Spiel den Fußballern in zwei hart
umkämpften Sätzen geschlagen geben, obwohl man beim Stand von 22:22 und
eigenem Aufschlag im ersten Satz eigentlich schon Kurs in Richtung Finale
genommen hatte. Im zweiten Halbfinale setzte sich der Bauwagen gegen den
amtierenden Turniersieger Musikverein durch.
So bot sich den Leichtathleten im Spiel um Platz drei wenigstens die
Möglichkeit zur Revanche für die letztjährige Endspielniederlage. Dank der
psychologischen Unterstützung von Ebi, der nach verlorengegangenem ersten
Satz schnell noch eine Siegprämie aussprach, gelang dies dann auch.
Im Finale siegte schließlich die Mannschaft von Fußball I, den Zuschaueren
war dabei allerdings längst klar, dass sie das eigentliche Spiel der
Giganten bereits im Halbfinale gegen die Leichtathleten gesehen hatten.
Abgeschlossen wurde der lange Volleyballtag durch gemeinsame
Feierlichkeiten der vier Erstplatzierten. Am Rande wurde bei den
Leichtathleten schon wieder die "generalstabsmäßige Planung" der Operation
Gold 2005 in Angriff genommen, dies lässt erahnen, dass der Weg zum Sieg
2005 nur über sie führen kann.